Themenbezogene Bildung- und Erziehungsbereiche, BEP, Teil 3

 MUSIK 

In unser­er Ein­rich­tung ist Musik täglich beim Mor­gen­lied, Geburt­stagssong, oder beim Aufräum- und Abschlus­slied viel­seit­ig erleb­bar. Die natür­liche Freude und der Spaß an Musik sehen wir als Aus­gangspunkt für eine inten­sive Musik­erziehung. So ler­nen die Kinder durch das Jahr altes und neues Liedgut, wie „Im Märzen der Bauer“, „Wenn die Früh­lingssonne lacht“. Wir begleit­en mit Gesang Gottes­di­en­ste und gestal­ten Feste mit Liedern.

Doch auch im päd­a­gogis­chen All­t­ag hat das gemein­same Musizieren, Tanzen und Rhyth­mik einen hohen Stell­w­ert. In Kreis- und Singspie­len, bei Klanggeschicht­en und The­ater­stück­en, unter­malt mit Orff-Instru­menten und auch mit Liedern aus anderen Kul­turkreisen wird musikalis­che Bil­dung ver­mit­telt.

Die Kinder erleben ver­schiedene Musikrich­tun­gen wie Klas­sik, Volksmusik, Pop und ver­schiedene Instru­mente. Sie machen erste Erfahrun­gen mit Ton­leit­ern und Noten­schrift beim Erler­nen der Block­flöte. Das bewusste Wahrnehmen von Musik wie Rich­tung­shören und Sen­si­bil­isierung für Lautebe­nen laut — leise, hoch — tief, schnell — langsam, ist eben­so im All­t­ag inte­gri­ert. Auch die Möglichkeit der Entspan­nung durch Herz-Schlag-Musik, Fan­tasiereisen und Snoozeln ist bei uns üblich.

Ergänzt wird unsere musikalis­che Förderung wöchentlich durch die Musikschule Bam­berg Land. Unser musikalis­ches Wirken wurde bere­its dreimal durch den „FELIX“, der durch den Sänger­bund vergeben wird, aus­geze­ich­net.



Wir wünschen uns gesunde und bewegungsfreudige Kinder


 BEWEGUNG, RHYTHMIK, TANZ UND SPORT 

Kinder haben einen natür­lichen Drang und Freude an Bewe­gung. Uns ist es ein großes Anliegen viel­seit­ige Bewe­gungs­for­men und Erfahrun­gen, wie Tur­nen, Psy­chomo­torik, Rhyth­mik und Bewe­gung, — drin­nen und draußen, in den All­t­ag zu inte­gri­eren, um so die Gesam­ten­twick­lung des Kindes zu fördern.

Fokus unser­er Arbeit liegt, neben motorischen Aspek­ten, wie Kör­perko­or­di­na­tion, Gle­ichgewicht und Kör­per­be­wusst­sein beim Selb­stkonzept, — also dem Selb­st­wert­ge­fühl und der eige­nen Leis­tungs­fähigkeit. Auch die Förderung der Moti­va­tion zur Bewe­gungs­freude und zur Leis­tungsverbesserung gehören wie die Anre­gung der Kog­ni­tion (Konzen­tra­tion, Kreativ­ität -> was kann ich mit dem Band alles machen) dazu. Auch Aspek­te der Gesund­heit, wie Aus­geglichen­heit, die Fähigkeit Gefüh­le auszu­drück­en, Hal­tun­gen anzunehmen und der Aus­gle­ich von Bewe­gungs­man­gel sollen hier erwäh­nt sein. Aber beson­ders die Stärkung sozialer Bindun­gen, wie der Teamgeist im Mannschaftss­port, Ein­hal­ten von Regeln, Fair­ness und Rück­sicht­nahme sind Zielset­zun­gen unser­er aus­ge­wo­ge­nen Bewe­gungs­förderung! Seit Jahren sind wir Koop­er­a­tionspart­ner der Brose Bas­kets Bam­berg.

Auch unsere Bach- und Wald­wochen bieten ein viel­seit­iges Poten­tial für Bewe­gungser­fahrun­gen in Zusam­men­spiel mit starken Sin­ne­sein­drück­en.


Obst­tag: Frisch und gesund, selb­st zubere­it­et.

GESUNDHEIT

Die kör­per­liche Gesund­heit und das Wohlbefind­en der uns anver­traut­en Kinder ste­hen für uns als Team im Vorder­grund. Das Kind lernt selb­st­bes­timmt Ver­ant­wor­tung für sein Woh­lerge­hen, seinen Kör­p­er und seine Gesund­heit zu über-nehmen. Basiskom­pe­ten­zen und Bedin­gun­gen für eine gelin­gende Entwick­lung fördern wir im Bere­ich des Kör­per­be­wusst­seins. So wird das Wis­sen um den Kör­p­er, wie das Ausse­hen und die Wahrnehmung eigen­er Gefüh­le ver­mit­telt.

Die Ernährung, unsere Esskul­tur und das Wis­sen über Nahrungsmit­tel und deren Zubere­itung sind ein gross­es The­ma. Essen als Genuss erleben an Stelle von „satt machen”, — umge­set­zt an Kochta­gen und bei Rohkost­buf­fets. Auch die Bedeu­tung der Kör­perpflege und Hygiene wer­den durch Übung der Fer­tigkeit­en ver­mit­telt. Das sind Hän­de­waschen nach dem Klo­gang und vor dem Essen. Die Kinder erhal­ten Grund­fähigkeit­en im Umgang mit ihrem Kör­p­er und Gesund­heit im All­ge­meinen. So erwächst ihre Resilienz, sie kön­nen bess­er mit Druck, Stress und Frus­tra­tion umge­hen. Sie erhal­ten Ein­blick in kör­per­liche Zusam­men­hänge und erler­nen Entspan­nung­stech­niken. Auch das The­ma Sicher­heit und Schutz wird nicht außer Acht gelassen. So ler­nen sie Gefahren­quellen zu erken­nen. Zum Beispiel beim Kochtag den Umgang mit dem Mess­er oder ein­er heißen Herd­plat­te.

Durch viele Spaziergänge üben wir sicheres Ver­hal­ten im Straßen­verkehr, ver­tieft im Vorschu­lal­ter durch einen Besuch bei der Polizei Bam­berg Land.


Das Kleinkind weiß, was das Beste für es ist. Laßt uns selbstverständlich darüber wachen, daß es keinen Schaden erleidet. Aber statt es unsere Wege zu lehren, laßt uns ihm Freiheit geben, sein eigenes kleines Leben nach seiner eigenen Weise zu leben. Dann werden wir, wenn wir gut beobachten, vielleicht etwas über die Wege der Kindheit lernen.


Maria Montessori